Sanierung der Dreifachturn- und Sporthalle an der Budrio Allee 2 in 82223 Eichenau
- Wer?
- Gemeinde Eichenau
- Wo?
- Eichenau, Bayern
- Wert?
- —
- Frist?
- 01.10.2025(abgelaufen vor 173 Tagen)
- Wie?
- open
Die erforderliche Leistung der Wärmepumpe beträgt somit 90 kW im Norm-Auslegungspunkt. Der vorhandene Wärme-Pufferspeicher mit einem Volumen von 3m³ bleibt bestehen und ist auch für die künftige Wärmeerzeugung mit Wärmepumpe ausreichend groß dimensioniert. 170 Meter Rohrleitungen (bis einschließlich DN 150), dem Heizungsverteiler, ca. An mehreren Entwässerungs- punkten werden die Leitungen durch die Bodenplatte geführt und an die Grundleitungen angeschlossen. Die Hebeanlage wird an die bestehende Entlüftungsleitung angeschlossen.
Beschreibung
Folgende Leistungen der KG 420 (Heizungstechnische Anlagen) sind zu erbringen: Das Bestandsgebäude wird aktuell über ein Blockheizkraftwerk (BHKW) und einen Gaskessel mit Wärme versorgt.
Das vorhandene BHKW hat das Ende seiner Lebensdauer erreicht und wird durch eine Luftwärmepumpe zur Außenaufstellung ersetzt.
Der Gaskessel bleibt zur Spitzenlastabdeckung bestehen.
Laut Vorgaben der Bauphysik muss der erneuerbare Anteil der Wärmeversorgung zukünftig >65% betragen.
Die erforderliche Leistung der Wärmepumpe beträgt somit 90 kW im Norm-Auslegungspunkt.
Die Heizlast inkl.
neuem Zwischenbau wurde nach DIN EN 12831 berechnet und beträgt 96,8 kW.Der vorhandene Wärme-Pufferspeicher mit einem Volumen von 3m³ bleibt bestehen und ist auch für die künftige Wärmeerzeugung mit Wärmepumpe ausreichend groß dimensioniert.
Die Druckhaltung wird wg.
Änderung des Anlagenvolumens erneuert.
Zudem wir eine Vakuumentgasung vorgesehen, die ebenfalls für das Kältenetz genutzt werden kann (Umschaltbetrieb Heizen / Kühlen).
Im Untergeschoss wird für das Barrierefreie WC ein weiterer Fußbodenheizungsverteiler positioniert.
In der Turnhalle wird die gesamte Sportbodenheizung inkl.
Verteiler und Anbindeleitungen erneuert.Die beiden Lüftungsgeräte der Sporthalle werden mit einem Change-Over-Register ausgestattet und mit Wärme bzw.
Kälte vorsorgt.
Die Wärmebereitstellung im Zwischenbau wird über eine Fußbodenheizung realisiert.
Die Flächenheizung ist an dieser Stelle auf Temperaturen von 35 / 28 °C (Vorlauf / Rücklauf) ausgelegt.
Die Wärmebereitstellung in der Sporthalle wird über eine Sportbodenheizung realisiert.
Diese ist auf Temperaturen von 55 / 47 °C (Vorlauf / Rücklauf) ausgelegt.
Die Wärmepumpe wird reversibel ausgeführt und damit auch zur Kühlung der Sporthalle verwendet.
Die vorgesehenen Anlagenteile (Sportbodenheizung und Lüftungsgeräte Sporthalle) werden genutzt, um eine Teilkühlung zu erreichen.Die Umschaltung zwischen Heiz- und Kühlbetrieb erfolgt in der Technikzentrale.
Zur Anbindung der Sportbodenheizung und der Lüftungsgeräte werden die gleichen Leitungen wie für den Heizbetrieb verwendet (zentrale Umschaltung).
Die Leitungen werden aufgrund der Doppelnutzung mit Kühlbetrieb diffusionsdicht gedämmt.Grobmassen:- Demontage von u.a.
ca.
170 Meter Rohrleitungen (bis einschließlich DN 150), dem Heizungsverteiler, ca.
5 Stück Pumpengruppen etc.- Neuinstallation einer 90 kW Luft-Wärmepumpe (Norm-Auslegungspunkt) inkl.
Einbindung in den Bestand- Neuinstallation Heizungsverteiler, Kälteverteiler und zentraler Unterverteiler Heizung- Neuinstallation einer pumpengestützten Druckhaltung inkl.
Entgasung- Neuinstallation von ca.
9 Stück Pumpengruppen- Neuinstallation von ca.
130 qm Fußbodenheizung und ca.
1250 qm SportbodenheizungDie Entwässerung der sanitären Einrichtungsgegenstände im neuen Zwischenbau erfolgt im Anschlussbereich in den Installationsvorwänden.
An mehreren Entwässerungs- punkten werden die Leitungen durch die Bodenplatte geführt und an die Grundleitungen angeschlossen.
Die Fallleitungen werden zum Zweck der Belüftung über Dach geführt.
Die Entwässerungsgegenstände im bestehenden WC-Kern (Untergeschoss) werden auf den bestehenden Pumpensumpf geleitet.
Die Hebeanlage für fäkalienhaltiges Abwasser wird erneuert.
Die Hebeanlage wird an die bestehende Entlüftungsleitung angeschlossen.
Die Druckleitung der Hebeanlage wird über die Rückstauebene geführt und anschließend an die Sammelleitung angeschlossen.Die neuen zusätzlichen Technikräume im Untergeschoss benötigen u.a.
für den Anschluss der Bodenabläufe und der Abführung des Kondensats Raumlufttechnischer-Geräte jeweils eine eigene Hebeanlage.
Die Hebeanlage der Technik Lüftung Nord entwässert zudem die Einbringöffnung zwischen Technikraum Lüftung und Technikraum Sprinkler.
Zudem werden die Überläufe der beiden Sprinklertanks auf die Hebeanlage geleitet.
Beide Hebeanlagen führen ausschließlich fäkalienfreies Abwasser und benötigen wegen ihrer offenen Ausführung keine eigene Entlüftungsleitung.
Die Druckleitungen der Hebeanalgen werden ebenfalls über die Rückstauebene geführt und an die Hauptleitung angebunden.
Für die Versorgung des Gebäudes mit Trink-Kaltwasser, wird weiterhin der bestehende Hausanschluss genutzt.Der neue Zwischenbau wird über den Bodenkanal mit Kaltwasser versorgt.
Die einzelnen Verbraucher werden von dort über den Fußboden angefahren.
Der Kaltwasser- verbrauch wird über den Hauptzähler (Bestand) erfasst, weitere Unterzählungen sind nicht vorgesehen.Die neuen Trinkwasser-Leitungen sind in Edelstahl geplant und werden mittels Pressverfahren verlegt.Zur Sicherstellung der Trinkwasserhygiene im neuen Zwischenbau, werden Spülarmaturen, Spülkästen mit Spülfunktion etc.
mit Festanschluss vorgesehen.
Diese gewährleisten eine ausreichende Durchspülung der neu verlegten Rohrleitungsbereiche.Die WC-Anlagen im neuen Zwischenbau werden zusätzlich auch mit Warmwasser versorgt.
Das Warmwasser im barrierefreien WC Erdgeschoss und Untergeschoss sowie für das Waschbecken im 1.Hilferaum Untergeschoss wird über Durchlauferhitzer erzeugt, für das Damen und Herren WC im Zwischenbau Erdgeschoss ist analog zum Bestand eine Trinkwasserzirkulation vorgesehen.
Für den Putzraum ist ausschließlich eine Versorgung mit Kaltwasser gewünscht.
Grobmassen: - Demontage von Rohrleitungen (ca.
150 Meter) im Gebäude- Neuinstallation von sanitären Einrichtungsgegenständen inkl.
Schmutz- und Trinkwasserverrohrung (u.a.
7x WC, 2x WC barrierefrei, 5x Urinal, 1x Dusche barrierefrei) inkl.
Anschluss an Bestand- Neuinstallation einer Fäkalien-Hebeanlage- Spülen der bestehenden Sanitärinstallation während der Bauphase- Anschluss Schmutzwasserleitungen an bauseits verlegte Grundleitungen.
Unvollständige Daten
- !Keine Lose erkannt
Dokumente (2)
Score-Details
Lead-Status
Auftraggeber
Gemeinde Eichenau
82223
- Quelle
- ted_api
- Externe ID
- 581528-2025
- Veröffentlicht
- 05.09.2025