Score 0wahrscheinlich irrelevantVergeben

Demokratieort neu leben, Rathaus wird Quartiershaus, Nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren gem. VgV

Wer?
Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch IB (Stadt)
Wo?
Bremen, Deutschland
Wert?
1 Los
Frist?
Wie?
32014L0024

Keine spezifischen Leistungen erkannt — Quelldokumente prüfen

in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1. Die Aktivierung des Rathauses gehört zu den wichtigsten Schlüsselmaßnahmen des 2023 beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepts (IEK): Das Gebäude prägt den Stadtraum erheblich, stellt durch seine Lage eine zentrale Schnittstelle dar und ist ein "Scharnier" zwischen dem Stadtteilzentrum und dem sich entwickelnden Kämmerei-Quartier auf dem etwa 40 ha großen Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei. Gegenstand des Wettbewerbs ist somit die hochbauliche Planung des Bestandsgebäudes und des Neubaus sowie die freiräumliche Planung der verbleibenden Grundstücksflächen inkl. 8,85 Mio. Meilensteine des Projekts: - Planungsbeginn: 04.

Zur Quelle1 Dokument verfügbar
Beschreibung

Der Ortsteil Blumenthal gehört zu den am stärksten benachteiligten Stadtteilen in Bremen.

In seinem Zentrum steht das denkmalgeschützte, jedoch seit Jahren weitestgehend ungenutzte ehemalige Rathaus.

Es bildet das Herzstück des 2022 nach BauGB ausgewiesenen Sanierungsgebietes Blumenthal.

Die Zugänglichkeit und Aufteilung des Gebäudes entsprechen nicht mehr den Anforderungen für öffentliche Nutzungen.

Der Standort des Objektes, seine historische Bedeutung und stadtbildprägende Gestaltung prädestiniert es jedoch für eine öffentliche Nutzung.

Mit dem Projekt "Demokratieort neu leben - Rathaus wird Quartiershaus" soll das historische Rathaus Blumenthal zu einem Ort der Demokratieförderung und des Gemeinwesens umgebaut werden.

Das Gesamtvorhaben besteht aus zwei zeitlich dicht aufeinanderfolgenden bzw.

in der Planung parallel ausgeführten Bauabschnitten: Der Umbau des Bestandsgebäudes (historisches Rathaus) (1.

Bauabschnitt) sowie die Ergänzung durch einen Anbau südlich des Bestandsgebäudes (2.

Bauabschnitt).

Im neuen Quartiershaus bieten verschiedene Fachressorts (Soziales, Bildung, Gesundheit, Kultur, Senatskanzlei und Inneres) Angebote und Dienstleistungen vor Ort an.

Die Aktivierung des Rathauses gehört zu den wichtigsten Schlüsselmaßnahmen des 2023 beschlossenen integrierten Entwicklungskonzepts (IEK): Das Gebäude prägt den Stadtraum erheblich, stellt durch seine Lage eine zentrale Schnittstelle dar und ist ein "Scharnier" zwischen dem Stadtteilzentrum und dem sich entwickelnden Kämmerei-Quartier auf dem etwa 40 ha großen Areal der ehemaligen Bremer Wollkämmerei.

Das neue Quartiershaus soll als Ensemble bestehend aus dem wieder zu belebenden Rathaus und einem unmittelbar anschließenden Neubau entstehen.

Der zu erstellende Anbau muss sich denkmalgerecht an den Bestandsbau anfügen.

Trotz eines vergleichbar großen Bauvolumens soll sich der Erweiterungsbau dem Hauptgebäude unterordnen.

Die westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse) dient als Fuß- und Radwegverbindung zwischen dem Zentrum Blumenthals und dem neuen Kämmerei-Quartier.

Vor dem Quartiershaus ist ein Platz auszubilden, der durch eine entsprechende Gestaltung eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.

Gegenstand des Wettbewerbs ist somit die hochbauliche Planung des Bestandsgebäudes und des Neubaus sowie die freiräumliche Planung der verbleibenden Grundstücksflächen inkl.

des vorgesehenen Quartiersplatzes als Teil der westlich am Gebäude entlangführende Erschließungsachse (Campus-Achse).

Das Plangebiet befindet sich in zentraler Lage im Bremer Stadtteil Blumenthal an der Landrat-Christians-Straße 107 in unmittelbarer Nähe zum Blumenthaler Marktplatz.

Ein Lageplan des Rathauses sowie ein Auszug aus dem Rahmenplan des Kämmerei-Quartiers sind den beigefügten Anlagen zu entnehmen.

Das Projekt wird als Maßnahme im Rahmen des Bundesprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" gefördert.

In diesem werden national und international wahrnehmbare Projekte gefördert, von denen deutliche Impulse für die Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik ausgehen.

Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch ("Premiumqualität") hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und Beteiligungsprozesse aus.

Die vorgesehenen Projektkosten belaufen sich auf ca.

8,85 Mio.

EUR (netto) für die KG 300 - 500.

Meilensteine des Projekts: - Planungsbeginn: 04.01.2027 - Baubeginn: 04.09.2028 - Geplante Fertigstellung Bestandsumbau: 01.09.2029 - Geplante Fertigstellung Erweiterungsneubau: 01.05.2030 Das Verfahren erfolgt als nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungs-wettbewerb mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren gem.

VgV.

Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sollen 11 Planungsteams als Teilnehmende für den Wettbewerb ausgewählt werden.

Zusätzlich wurden 4 Planungsteams als Teilnehmende für das Verfahren gesetzt.

Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer der Freien Hansestadt Bremen hat Kenntnis vom Inhalt dieser Auslobung erhalten und beratend mitgewirkt.

Der Wettbewerb wurde unter der Nummer 01/2026 registriert.

Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten..

Unvollständige Daten

  • !Keine Abgabefrist bekannt
Lose (1)

Los LOT-0001: Demokratieort neu leben, Rathaus wird Quartiershaus, Nicht offener, einphasiger, hochbaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren gem. VgV

Beurteilungskriterien: - Städtebauliches Konzept - Freiraumplanerisches Konzept - Hochbauliches Konzept - Funktionales Konzept - Wirtschaftlichkeit Die dargestellte Reihenfolge impliziert keine Wertung oder Gewichtung der einzelnen Kriterien gegen- oder untereinander. Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung zur weiteren Entwicklung und Bearbeitung der Aufgabe gemäß § 6 (2) RPW 2013. Die Ausloberin erklärt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und entsprechend § 8 (2) RPW 2013 eine:n der Preisträger:innen mit der weiteren Bearbeitung mindestens der folgenden Planungsleistungen zu beauftragen: - Leistungsphasen 2 bis 3 gemäß §§ 33 HOAI - Leistungsphasen 2 bis 3 gemäß §§ 38 HOAI Die Beauftragung erfolgt stufenweise und sofern das Projekt umgesetzt wird sowie sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (hierzu zählt z. B. auch die Nichteinigung bei Vertragsschluss). Die Ausloberin strebt ausdrücklich eine Beauftragung der weiteren Leistungsphasen bis einschließlich Leistungsphase 9 an. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen erfolgt stufenweise. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch das Verfahren bereits erbrachte Leistungen der Verfasser:innen bis zur Höhe der zuerkannten Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Löst sich ein Planungsteam nach der Preisverleihung auf, so ist die Ausloberin berechtigt, unbeschadet der urheberrechtlichen Auseinandersetzung innerhalb des Teams ein Mitglied oder mehrere Mitglieder des Planungsteams mit der dem Verfahren zugrundeliegenden Planungsaufgabe zu beauftragen. Nachgeschaltetes Verhandlungsverfahren: Im Anschluss an den Wettbewerb werden alle mit Preisen ausgezeichneten Planungsteams zur Abgabe eines Erstangebots (bestehend aus Honorarangebot und Präsentation) aufgefordert, zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und anschließend bei Bedarf zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot unter der Berücksichtigung der folgenden Zuschlagskriterien: 1. Lösung der konkreten Aufgabenstellung: 45 % a. davon Bewertung des Wettbewerbsergebnisses: 30 % b. davon Bereitschaft zur Weiterentwicklung nach etwaigen Empfehlungen aus dem Preisgerichtsprotokoll: 15 % 2. Fachlicher Wert: 15 % 3. Qualität: 30 % 4. Preis / Honorar: 10 % Die Ausloberin behält sich vor, den Zuschlag ohne Verhandlung auf Grundlage der Erstangebote zu vergeben (vgl. § 17 (11) VgV).

Dokumente (1)
Vergaben (3)

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie

Vergeben am: 09.03.2026

lot_and_title: Same lot (LOT-0001), title similarity 0.50, buyer similarity 0.27

Zur Quell-Ausschreibung →
89% Konfidenz

QUERFELDEINS PartGmbB

Vergeben am: 09.03.2026

lot_and_title: Same lot (LOT-0001), title similarity 0.50, buyer similarity 0.27

Zur Quell-Ausschreibung →
89% Konfidenz

D&K drost consult GmbH

Vergeben am: 09.03.2026

lot_and_title: Same lot (LOT-0001), title similarity 0.50, buyer similarity 0.27

Zur Quell-Ausschreibung →
89% Konfidenz
Score-Details
Kommunaler oder Zweckverbands-Auftraggeber+10
Zuschlag oder Gewinner vorhanden+5
Dokument / LV vorhanden+5
Nicht-Telekom-Kontext erkannt (Abzug)-20
Gesamt0

Lead-Status

Auftraggeber

Sondervermögen Immobilien und Technik der Stadtgemeinde Bremen vertreten durch IB (Stadt)

Bremen

Quelle
bekanntmachungsservice_opendata
Externe ID
55b681ac-9e48-4250-bb52-34255c2ada37
Veröffentlicht
15.02.2026